Phuket
Island

Hauptseite
28.02.-07.03.2001
Patong Beach - Inselrundfahrt
28.02.2001
Nun ja, ich darf schon sagen, dass ich das endlich verdient hatte. Ich meine
hier die langersehnte Wärme, die glühende Sonne und den stahlblauen Himmel.
Einfach genial, ich fand fast keine Worte. Mein erster Eindruck war, als ob ich
im Paradies gelandet wäre.
Nach der recht kurzen und unterhaltsamen Taxifahrt vom Flughafen zu meinem Hotel
PS2 an der Patong Beach, versuchte ich sofort meinen verlorenen Reisefreund Remo
aufzusuchen. Zuerst fragte ich an der Reception nach, ob er das Hotel schon
verlassen hätte. Doch sie sagten mir, dass sein Schlüssel noch nicht zurückgebracht worden sei.
Dann war für mich der Fall klar. Ich suchte also sein Hotelzimmer auf. Mit
mehreren kräftigen Klopfgeräuschen an seine Zimmertür ist es mir gelungen, ihn aus seinem Tiefschlaf zu
reissen. Es war schon 10h00 morgens und um so mehr war ich überrascht, wie lange es
dauerte, bis er die Tür geöffnet hatte. Sein Erscheinungsbild liess auf eine eher
längere Nacht, oder besser gesagt, auf einen kurzen Schlaf vermuten.
Auch das Gschmäckli, welches mir entgegentrat, unterstrich nur noch meine
Vermutung. Somit erübrigte sich eine genauere Nachfrage nach den Umständen
seines verschlafenen Anblicks (Sorry Remo). Nach einer herzhaften Begrüssung und einem
kurzen Smalltalk verabredeten wir uns beim hoteleigenen Restaurant zum Frühstück.
Bei einem ausgezeichneten Müsli mit ausgesprochen geschmackvollen Früchten
tauschten wir gegenseitig die Erfahrungen aus. Auf dem weiteren Programm stand
nun eine kurze Entdeckungsreise. Denn für mich war dieses Land neu und da bot sich
Remo mit seinen Erfahrungen in Thailand als Reiseführer gerade ideal an. Zuerst liefen wir
in das Zentrum von Patong, wo wir in einem Internet-Kaffee unsere Emails
erledigten. Bei dieser Gelegenheit schaute ich bei meinem Internet-Provider nach,
ob dieser auch in Thailand vertreten sei. Doch leider war dies nicht der Fall
und somit konnte ich den Zugriff auf meine eigene Homepage nicht mehr
bewerkstelligen. Denn ein Anruf ins Ausland wäre viel zu teuer gekommen. Danach
liefen wir an zahlreichen Bars, Restaurants und Ständen vorbei, wo allerlei
verkauft wurde. Überall lag ein wunderbarer Duft von thailändischer Küche in
der Luft. Und da ich sowieso ein grosser Fan von der asiatischen Küche bin, liess mich dieser
Geruch noch mehr aufblühen. Ok, es gab auch Stellen wo der Geruch nicht gerade
der Beste war. Aber das war eher ein Problem der Abwasserkanalisation, welche
sicherlich nicht zu den gepflegtesten Einrichtungen dieser Stadt gehört.
Der nächste
Halt war dann an der legendären Patong Beach. Mein erster Eindruck war nicht überwältigend. Denn nur wenige Meter vor der Küste lag eine Flotte der
US Navy und nebenan sausten Wassertöffs mit höllischem Tempo und Krach über das Wasser.
Aber dies liessen Remo und mich nicht von einem erfrischenden Bad im türkisblauen
Wasser abhalten. Ach ja, am Strand trafen wir auch Herbert. Remo kennt ihn schon
seit längerer Zeit von anderen Besuchen in Thailand und er war mit ihm schon öfters unterwegs in
Patong. Das
Wasser war sehr angenehm und reichte gerade noch dazu, eine leichte Abkühlung
zu spenden. Doch die Freude währte nicht lange.
Nach wenigen Metern
Herumplanschen verspürte ich eine Art elektrischer Schlag in meiner rechten
Kniegegend und fuhr dementsprechend auch zusammen. Nach überwundenem Schock
griff ich mir ans Bein und wollte nachschauen. Aber ich konnte noch nichts
erkennen. Es tat aber immer mehr weh. Als ich Remo zuschrie
sagte er mir, dass es womöglich eine Qualle gewesen sei. Daraufhin schwammen
wir sofort ans Ufer. Je näher wir dem Strand kamen desto mehr brannte mein
Knie. An der Beach sah man dann schon viel besser das Ausmass dieser tatsächlichen
Quallenattacke. Es schwoll von Minute zu Minute an und ich musste mir
regelrecht auf die Zähne beissen (doch Indianer kennen keine Schmerzen...). Als
wir es auch Herbert gezeigt hatten, rief dieser einer älteren Frau von der
Strandbar nebenan.
Sie rieb mir ein selbstgemachtes Kräuteröl ein. Es linderte den Schmerz ein
wenig. Doch ich hatte schon lange nicht mehr solche Schmerzen wie diese. Somit
war für mich dieser Tag mehr oder weniger gelaufen. Denn wie sollte ich mich
bei solchen Schmerzen noch über irgend etwas freuen können (ok, ist jetzt ein
wenig dramatisiert). Die meisten Leute um uns herum verbrachten die restliche
Zeit kaum mehr im Wasser. Und wenn, dann wirklich nur wenige Meter vom
Strand entfernt, wo man gerade noch stehen konnte.
Zurück im Hotel genoss ich zuerst einmal die
Klimaanlage. Denn verglichen mit den Temperaturen vorher in Neuseeland war dies
ein regelrechter Temperaturschock. Nach der kühlenden Dusche im etwas aussergewöhlichen
Bad (2. Duschbrause neben dem WC) ging es in das so weltbekannte Nachtleben. Zuerst gab es natürlich ein thailändisches
Gericht zum Nachtessen. Als Vorspeise eine typische Suppe mit Zitronengras, dann ein
Reisgericht mit Poulet und Red Curry. Mann, das war vielleicht scharf. Ich hatte
es zwar für Felangs (Europäer) bestellt. Doch selbst diese milde Version trieb
mir den Schweiss nur so raus. Da nützten auch die sehr guten und
erfrischenden Singa Bier nicht viel. Aber sensationell gut war es und bezahlen
mussten wir auch fast nichts. Dann ging es weiter mit einem
Verdauungsspaziergang durch die zahlreichen kleinen Gassen und Strassen. Überall
war es voll von Leuten und die Stadt war hell erleuchtet von verschiedenfarbigen
Lampen und Reklameschildern. Es war wie ein kleines Las Vegas. Tagsüber sah man
lediglich den kilometerlangen Kabelsalat von den öffentlich verlegten
Stromleitungen. Nicht gerade schön. Natürlich wurden wir auch mit dem
ältesten Gewerbe konfrontiert das die Menschheit kennt. Das war eindrücklich
und es machte Spass diesem Treiben zuzuschauen. Doch man kann diesem problemlos
aus dem Weg gehen. Die Frauen sind überhaupt nicht aufdringlich. Im Gegenteil, ich habe
noch selten so frohe und nette Menschen gesehen. Auch in der Bar, in der wir anschliessend
sehr herzlich empfangen wurden, war eine angenehme Atmosphäre und man fühlte
sich fast wie zu Hause. Die Bar heisst Oasis und liegt in einer kleinen
Nebenstrasse zur Hauptstrasse Bangla Road, welche zum Strand führt. Dort verbrachten
wir den Rest des Abends mit Billiard und feierten noch bis spät in die Nacht,
oder besser gesagt in den frühen Morgen, unser
Wiedersehen. Auf dem Heimweg konnten wir nicht einfach so an den fein riechenden
Grillständen vorbeilaufen, ohne einen von diesen herrlichen Grillspiessen
auszuprobieren. Einfach köstlich. Glücklich und zufrieden landeten wir dann in unseren Betten im
klimatisierten Hotelzimmer. Gute Nacht.
Nach diesen wenigen Stunden in Thailand begriff ich Remo
sehr gut, dass er so früh hierher nach Thailand geflogen ist. Auch sonst hat mir dieses Land
auf Anhieb gefallen. Es ist ein Land mit eigener Kultur, eigener Sprache,
speziellem Klima, eigenen kulinarischen Spezialitäten... einfach ein Land sich
selbst. Und nicht so wie in den anderen beiden Ländern, wo man die Ureinwohner
an den Stadtrand verbannt und die eigene Kultur importiert hat. Sorry, but true.
01.03.2001
Der folgende Tag war gezeichnet von Tuk-Tuk-Fahrten, Beach, Green-Curry-Speise,
Rundgang und Billiardrunden im Oasis. Die Billiardspiele wurden immer mit
grossem Interesse verfolgt. Denn Remo gehörte zu den besseren Spielern am Tisch
und forderte die Gegner regelrecht heraus. Auch ich wagte mich gelegentlich eine
Partie mitzuspielen. Doch es war gar nicht einfach. Weil die Billiardlöcher sind im Vergleich
zu den Tischen in der Schweiz viel kleiner und umso schwerer war es für mich,
die richtige Kombination von Stärke und Präzision im Schlag zu finden. Eine
Regel sagte zudem, wenn ein Spieler verliert, ohne eine von seinen Kugeln
versorgt zu haben, muss er entweder eine Runde mit den Hosen in den Knien um den
Tisch laufen oder eine Beizenrunde zahlen. Na, ihr könnt euch ja denken, dass
das auch mir wiederfahren ist. Ich habe da dann aber die Variante mit der
Beizenrunde bevorzugt. Diese war doch für schweizerische Verhältnisse günstig
ausgefallen, für thailändische aber eher teuer. Schön fand ich auch, dass
nicht nur Männer teilmahmen, sondern auch einheimische Frauen, die wirklich
gekonnt spielten und so manchen männlichen Gegner alt aussehen liessen.
02.03.2001
Am dritten Tag mieteten wir uns einen typischen thailändischen Ladytöff.
Dieser ist deshalb speziell, weil er sich wie ein Motorrad schalten lässt,
Platz für mindestens 2 Personen (für Thailänder sogar ganze Familien) bietet
und unwahrscheinlich schnell fährt. Man muss sich zuerst an diese Dinger gewöhnen.
Aber wenn man es mal gescchafft hat, macht es unheimlich Spass.
Unsere Reise führte vorerst einmal in den Süden, vorbei an wunderbaren Sandstränden
und genialen Aussichtspunkten. Bekannte Strände waren die Kata- und die
Karan-Beah. Vom südlichsten Punkt, dem Laem Phrom Thep, ging es dann der Ostküste
entlang zurück nach
Phuket Town, wo wir über der Stadt an einem herrlichen Viewpoint uns wieder von
der thailändischen Küche verwöhnen liessen. Mittlerweile machte mir die Schärfe
in den Gerichten nichts mehr aus. Doch ist musste noch immer mit der milden
Version Vorlieb nehmen. Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen
Abstecher bei Adi und tranken einen Apéritif. Bevor es ganz
Nacht wurde, fuhren wir zum Hotel zurück und machten uns frisch für den
Ausgang. Heute standen König-Shrimps auf dem Menüplan, eingelegt in einer
pikanten Suppe. Als "Beilage" genossen wir wie schon öfters gehabt
ein Green-Curry. Bei unserem Rundgang stiessen wir auf ungewöhnlich
viele Leute. Darunter waren auch Matrosen. Als wir dann in die Bucht von Patong schauten, sahen wir ein riesig grosses und hell erleuchtetes
Kreuzfahrtschiff. Dann war uns klar, von wo diese Leute kommen. Um diesem Rummel
aus dem Weg zu gehen, entschieden wir uns wieder in die Oasis-Bar zu gehen. Denn
diese war ein wenig versteckt und man musste schon genau wissen, wie man dorthin
findet. Heute schienen wir alle Rekorde zu brechen. Denn als wir zur Bar
rausgingen, war es schon fast hell. Doch noch nicht genug. Auf dem Heimweg
befand sich noch eine andere Bar, die wir bis jetzt noch nicht besucht hatten.
Bis wir dann in unseren Betten lagen, war es ca. 8h00. Auf jeden Fall war dies
ein sehr anstrengender Tag und wir hatten unseren tiefen und gesunden Schlaf
verdient.
03.03.2001
Diesen Tag verbrachten wir mehr oder
weniger im Bett. Denn unser Morgenessen war erst am Abend um 18h00. Etwas später
ging es schon fast automatisch ins Oasis zum Billiard. Wir konnten doch unsere
Spielkollegen nicht im Stich lassen. Spät wurde es aber nicht. Weil am nächsten
Morgen stand eine 2. Rundfahrt mit dem Töff auf dem Programm... Und man muss
sich seinem Körper auch etwas Erholung gönnen.
04.03.2001
Nach dem Frühstück um 10h00 sausten wir mit unsren 2 Töffs Richtung Norden.
Auch hier gab es wieder wunderbare einsame Sandstrände mit türkisblauem
Meerwasser zu bewundern. Die 1. grössere Bucht war die Kamala Beach. Danach
folgte die Surin Beach, welche sicherlich zu den schöneren auf Phuket gehört.
Weiter nördlich gab es nicht mehr viel Sehenswertes. Einzig der Flughafen bot
noch eine nette Abwechslung. Von da an konnte man nur noch ganz nach Norden oder
wieder zurück nach Phuket Town fahren. Wir entschlossen uns für Phuket Town.
Auf dieser Strasse gab es verschiedene Tempelanlagen und das bekannte Denkmal
der 3 Königinnen, welche wir uns genauer ansahen. Schon etwas erschöpft
kehrten wir auf unserem Heimweg noch schnell bei Herbert ein, welcher nur unweit
von Patong wohnt. Das kühle Bier tat gut und gab uns wieder Kraft für den
letzten Teil der Strecke. Heil im Hotel angekommen, nahmen wir uns genügend
Zeit, uns wieder für den Ausgang sauber zu machen. Das Restaurant, in welchem
wir heute assen, hiess Patong Seafood und war mehr oder weniger direkt neben dem
Strand. Leider war es dort zu touristisch und auch das Essen selbst war
verglichen mit den kleinen Foodständen nicht überwätligend. Etwas enttäuscht
folgten wir unserem Instinkt in die Oasis-Bar. Das geniale an dieser Bar war,
dass man fast zu jeder Tages- und Nachtzeit Essen von den umliegenden
Restaurants und Ständen bestellen konnte. Dies taten wir dann auch. Da ich
sowieso ein Seafood-Fan bin, bestellte ich mir eine Portion König-Shrimps. Das
sind glaube ich die grössten Dinger, die ich je gesehen und gegessen habe.
Enfach wahnsinnig. Es war aber auch nicht das letzte mal, dass ich diese Shrimps
in mich hineingezogen hatte. Als kleine Nachspeise verdrückte ich noch wenige
Austern. Einfach genial so frischer Seafood.........
05.03.2001-07.03.2001
Die folgenden Tage glichen mehr oder weniger den
vorhin aufgeführten. Einzige Abweichungen waren Coiffeurbesuch, Pediküre mit
Fussmassage, Flugbuchungen, Strandbesuche und Internetkaffees. Ebenfalls buchten
wir in diesen Tagen eine 5-tägige Fahrt auf dem Tauchschiff MS El Tiburon. Wir
durften ja nicht aus der Übung kommen und da ja Thailand bekannt für eine
wunderbare Unterwasserwelt ist, war dies gerade eine ideale Gelegenheit.
07.03.-12.03.2001
Tauchschiff zu den Similan Islands auf der El Tiburon (coming next with
pictures)
13.03.-17.03.2001
Back at Patong Beach (coming soon)