South Australia

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09.01.-10.01.2001    Port Fairy - Meningie - Adelaide

Nach Port Fairy, in der Nähe von Portland, machten wir einen Abstecher nach Cape Bridgewater, wo sich uns eine bizarre Mondlandschaft präsentierte. Eigenartig waren hier die versteinerten Baumstämme (Petrified Forest), die sich einst aus Sand und Wasser bildeten. Nachdem wir dann die Staatsgrenze bei Mt Gambier überschritten hatten, folgten wir erneut der Küste. Erwähnenswert ist hier Beachport mit einer von Seen, Lagunen und zerklüfteten Klippen geprägten Landschaft. Danach kommt eingentlich nur noch der langgezogene Binnensee The Coorong, welcher einen 3 mal höheren Salzgehalt aufweist als das Meer. Im Durchreiseort Meningie fanden wir in einem Motel Unterschlupf. An diesem Abend genossen wir bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang im gegenüberliegenden Park und etwas später auch den Vollmond. Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Den ganzen Tag über schien die Sonne und brachte uns zum ersten Mal so richtig zum Schwitzen.
Das restliche kurze Stück von etwa 150 km nach Adelaide war schnell gemacht. Lediglich in Hahndorf und Mt Barker machten wir kurze Stops. Im Herzen der Stadt buchten wir wieder über ein Touristoffice unser Motel. Ebenfalls buchten wir eine 4-tägige Tour um den Ayers Rock (mit Flug Adelaide-Alice Springs), welche am 12.01. beginnen wird. Den Rest des Tages genossen wir für einmal am Pool und gingen erst wieder für das Dinner in die Stadt. Den Schlummerbecher zogen wir einer typischen Bar für Backpackerleute hinein.... Auch heute war wolkenloser Himmel, wow. (Urs macht immer Bubbels im Pool.)

11.01.-11.01.2001    Adelaide

Diesen Tag widmeten wir ehrenhalber unseren Füssen, damit sie ja nicht aus der Übung kommen. Adelaide gilt als fünftgrösste Stadt Australiens und hat neben seinen zahlreichen Kirchen auch viel Grünflächen und Parks. Unser Stadtrundgang begann beim Festival Centre Complex. Danach folgten Parliament House, Botanic Gardens (ausnahmsweise), Tandany Aboriginal Cultural Centre (muss), Town Hall, Post Office und die St. Peters Cathedral (Holzschnitzereien im Hochaltar). Vom Light Vision hatte man einen kleinen Panoramablick auf die Stadt. Natürlich durfte ein kleiner Einkaufsbummel in der Rundel Mall nicht fehlen. Den Abend verbrachten wir an dem Küstenort Glenelg  (Touris, Touris und nochmals Touris) der wenig weiter westlich liegt. Mit einer Pizza Calzone und etwas Känguruhfleisch waren wir wieder gestärkt und wir konnten in aller Ruhe den Heimweg antreten. Denn der nächste Tag war ja unser Abreisetag mit Flug nach Alice Springs.
Adelaide ist eine sehr charmante und kleine Stadt. Sie hat fast keine hohen Gebäude und kann sich auch wieder mit guten Restaurationsbetrieben ausweisen. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert. 

12.01.-16.01.2001    NT: Adelaide - Alice Springs (Ayers Rock, Olgas und Kings Canyon)

17.01.-19.01.2001    Adelaide - Barossa Valley - Port Lincoln - Ceduna

Die Gegend rund um Adelaide ist sehr bekannt für seinen Wein und so durfte natürlich ein Abstecher in eines der berühmtesten Weingebiete im Downunder nicht fehlen. Barossa Valley liegt etwas nördlich von der City und kann sehr schnell mit dem Auto erreicht werden. Wir nutzten diese Situation für eine Übernachtung auf unserer Weiterreise nach Westen. Ebenfalls durfte eine Degustation in einem der zahlreichen Weinkeller nicht fehlen. Besucht haben wir den schon fast legendären Peter Lehmann (Lunch mit Jauseplätteli), die Seppelt Winery mit Führung und die eher bescheidene Bethany Winery. Geschmeckt hat es eigentlich überall und man merkt gut, mit welcher Kraft hier die Sonne die Trauben reifen lässt. Am Besten gefiel uns die Mischung aus Cabernet und Shiraz. Sehenswert war auch der Scenic Drive, der sich durch die meisten Weingebiete schlängelt und immer wieder Möglichkeiten für hübsche Aussichtpunkte bietet.
Der folgende Tag war nicht sehr aufregend und diente uns lediglich zum Kilometerfressen. Wir schafften immerhin um die 800 km. Nicht schlecht, gell. Erwähnenswert sind das Clare Valley (Winery's),  Port Pirie, Port Augusta, Cowelll, Port Neill und dann Port Lincoln, wo wir schliesslich in einer Cabin übernachteten. Unterwegs hatten wir unglücklicherweise Bekanntschaft mit der Polizei gemacht. Sie fuhren uns auf einer langen Geraden entgegen und kontrollierten die Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Unsere lag dummerweise etwas über der erlaubten Limite (140 anstatt 110, aber der Tacho geht nicht richtig...hmmmm). Sie kehrten sofort ihren Wagen und folgten uns mit Blaulicht und Sirene (...war fast wie im Film). Die Busse war glimpflich und nach einigen warnenden Worten liess uns der Beamte wieder davonbrausen.
Der schönere Teil  der Eyre Peninsula liegt eindeutig auf der westlichen Seite dieser Halbinsel. Entgegen der vielen Industrieorte an der Ostküste liefert der Flinders Highway imposante Naturspektakel in Form von riesigen Sanddünen, herrlichen Klippen und wirklich einsamen Stränden. Man kann diese Schönheit gar nicht in Worte fassen. Dafür hat es mich aber einige Filmrollen gekostet. Leckerbissen sind hier Lake Hamilton, Sheringa Beach, Walkers Rock, Streaky Bay und Smoky Bay. Geendet hat unsere Fahrt in Ceduna, wo wir bei etwa 36 Grad am Abend in einer klimatisieren Cabin übernachteten. Schon der ganze Tag lang schien die Sonne brütend heiss auf uns nieder und der höchste gemessene Wert auf dem  Quecksilber lag um die 46 Grad.